Kategorie: Camping

Camping

  • Tag 34: Vom Wohnmobil zur Kreuzfahrt: Auf zu den Norwegischen Fjorden!

    Tag 34: Vom Wohnmobil zur Kreuzfahrt: Auf zu den Norwegischen Fjorden!

    Tag 34 unserer Reise markierte einen Wendepunkt. Nach vielen Straßen, Städten und Naturerlebnissen verabschiedeten wir uns kurzzeitig von unserem treuen Weggefährten, dem Wohnmobil, um auf einem schwimmenden Hotel das kühle, mystische Nordeuropa zu erkunden.

    Mit unseren Koffern im Gepäck und einer Mischung aus Aufregung und Neugier im Herzen, haben wir uns an Bord der AIDAperla begeben. Hamburgs Hafen winkte uns zum Abschied, während das Abenteuer Norwegische Fjorde uns rief. Es mag paradox erscheinen, von einem so mobilen und bodennahen Gefährt wie einem Wohnmobil zu einem riesigen Kreuzfahrtschiff zu wechseln. Aber genau diese Kontraste machen unsere Reise so spannend und einzigartig.

    Das Highlight, das bereits jetzt in greifbare Nähe rückt, ist unser geplanter Stopp am Eidfjord. Wenn das Wetter auf unserer Seite ist, werden wir die Gelegenheit haben, dieses Naturwunder aus einer völlig neuen Perspektive zu erleben – aus der Vogelperspektive eines Wasserflugzeugs. Der Gedanke daran lässt unsere Herzen höher schlagen!

    Ein kleiner Hinweis an unsere treuen Leser: Die unendlichen Weiten des Meeres und die entlegenen norwegischen Küsten könnten unsere Internetverbindung etwas ins Wanken bringen. Aber keine Sorge, wir halten euch weiterhin auf dem Laufenden! Auf unseren Social-Media-Kanälen wie Instagram und Facebook werden bereits erste Eindrücke geteilt. Dennoch bitten wir um ein wenig Geduld, bis detailliertere Berichte und Geschichten hier auf dem Blog veröffentlicht werden.

    Bis dahin, lasst euch von unseren Bildern verzaubern und taucht ein in die atemberaubende Schönheit der Norwegischen Fjorde. Und denkt immer daran: Das Abenteuer liegt oft genau da, wo man es am wenigsten erwartet.

    Bis Bald, Benny

  • Unser Roadtrip durch Frankreich

    Unser Roadtrip durch Frankreich

    Tag 3: Es ist ein sonniger Morgen in Aachen, als wir in unserem Camper aufbrechen und gen Süden fahren. Das Abenteuer beginnt, und während die Straße uns ruft, haben wir den Gedanken an den Alltag schon längst hinter uns gelassen. Wir durchqueren Belgien ohne Zwischenstopp zum Übernachten.

    Unser erstes Highlight wartet nur kurz hinter der belgischen Grenze, im charmanten Frankreich. Ein idyllischer Stellplatz in Felleries empfängt uns, abseits des Trubels, und bietet uns einen Moment der Ruhe vor unserem nächsten Abenteuer: Disneyland Paris!

    Es gibt kaum ein anderes Ziel, das einem so sehr in eine andere Welt entführt. Dort, umgeben von der Magie und dem Nervenkitzel der Achterbahnen, hatten wir die Gelegenheit, unsere Kindheit wieder aufleben zu lassen.

    Tag 6: Nach einem traumhaften Aufenthalt und einer Übernachtung auf dem Wohnmobilstellplatz von Disneyland, zog es uns in die Weite des Atlantiks.

    Die Bretagne mit ihrer rauen Schönheit und ihren endlosen Küstenlinien versprach Erholung und das Gefühl von Freiheit. Auf dem Weg machten wir noch kurz Halt in Le Mans und haben das Museum und die Rennstrecke des bekannten 24h-Rennen von Le Mans besucht.

    Doch wie es bei Roadtrips so ist: Man muss stets flexibel sein! Der Wetterbericht war unser täglicher Begleiter, und als er Hitzewellen und Unwetter auf unserer Route ankündigte, war uns klar, dass wir unsere Route ändern mussten. 37°C in der Bretagne war bereits grenzwertig, und die Vorhersage von 40°C in Frankreich, kombiniert mit den Warnungen vor extremen Regenfällen und Überschwemmungen in Spanien, ließ uns innehalten.

    Tag 8: Ein Blick auf die Karte, ein kurzes Überlegen, und wir fällten die Entscheidung: Auf nach Italien! Warum nicht den Charme des Südens mit den kulinarischen Köstlichkeiten des Landes, wo Pizza und Pasta zuhause sind, kombinieren?

    Unser neuer Plan, führt uns vorbei am Mont Blanc, durch Mailand, vorbei am Comer See und dem Gardasee.

    Unser Roadtrip zeigt uns einmal mehr, dass es nicht immer darum geht, einem festen Plan zu folgen, sondern den Moment zu genießen, spontan zu sein und das Beste aus jeder Situation zu machen. Wer weiß, welche Abenteuer uns in Italien erwarten? Eines ist sicher: Die Reise ist oft genauso wertvoll wie das Ziel.

    Bis Bald, Benny!

  • Tag 17: Von Marina di Venezia über die Berge bis zu den Fjorden

    Tag 17: Von Marina di Venezia über die Berge bis zu den Fjorden

    Marina di Venezia hat uns in seinen Bann gezogen und uns so viel Freude bereitet, dass ein Wiedersehen unvermeidlich ist. Aber, wie bei jedem guten Abenteuer, geht die Reise weiter und neue Entscheidungen stehen an. Das ewige Spiel von Sonne und Regen, das sich in der Toskana abspielt, veranlasste uns, neue Horizonte in Betracht zu ziehen.

    Österreichs Berge riefen nach uns! Zwar nicht mit dem Lockruf von ausgedehnten Wanderungen – meine verletzte Ferse sah das anders – aber mit der Verheißung kühlerer Nächte und einer vertrauten Umgebung. Ich muss gestehen, die verpassten Bergwanderungen schmerzten mein Herz, besonders da ich extra eine Drohne besorgt hatte, um atemberaubende Aufnahmen unserer Touren zu machen. Einige Träume müssen eben warten.

    Das Zillertal, ein Ort, der uns so vertraut ist wie unsere eigene Heimat, wurde unser nächstes Ziel. Ein kleines Tal, das uns immer wieder mit seiner Schönheit und seiner Gastfreundschaft überzeugt.

    Doch die größte Überraschung unserer Reise war noch nicht gekommen. Eine spontane Eingebung, gefolgt von einem unwiderstehlichen Angebot, führte zu einer Buchung: Eine 10-tägige Kreuzfahrt mit der AIDA Perla zu den majestätischen norwegischen Fjorden. Ein Traum, der genau zum Ende unseres Urlaubs Realität wird. Von den Stränden Italiens über die Alpen Österreichs bis zu den kalten Gewässern Norwegens – unsere Reise ist ein ständiges Abenteuer. Es zeigt sich, dass es nicht immer die wohlüberlegten Pläne sind, die zu den besten Momenten führen, sondern oft die spontanen Entscheidungen, die man aus dem Bauch heraus trifft. Und so setzen wir unsere Fahrt nach Mayrhofen fort, mit der Vorfreude auf eine Reise, die sich ständig weiterentwickelt und uns stets Neues bietet.

    Bis bald, Heidi

  • Tag 12: Von spontanen Entscheidungen und italienischem Flair

    Tag 12: Von spontanen Entscheidungen und italienischem Flair

    Tag 12 unserer unvergesslichen Reise begann mit großen Hoffnungen, den Charme des Gardasees zu erkunden. Aber, wie es auf Roadtrips oft so ist, können selbst die besten Pläne von spontanen Entscheidungen umgeworfen werden.

    Es war Hauptsaison und der Gardasee – als eines der bekanntesten Reiseziele Italiens – hatte wie erwartet keinen Platz mehr für uns. Ein bisschen enttäuscht, aber immer noch mit Abenteuerlust, fuhren wir direkt zum Campingplatz Marina di Venezia.

    Unsere Ankunft war zeitlich nicht optimal – mitten in der Mittagspause! Doch selbst diese kurze Wartezeit konnte uns die Laune nicht vermiesen, denn die umliegende Landschaft war einfach atemberaubend. Bergketten, glitzernde Seen, weitläufige Weinfelder und die mystische Lagune von Venetien zogen an uns vorbei und bestätigten jede Meile unserer Reise.

    Als wir schließlich die Einfahrt zum Marina di Venezia erreichten, wurden wir von der schieren Größe des Platzes überwältigt. Über 3.000 Plätze, eine eigene Einkaufspassage und kulinarische Köstlichkeiten, die nur darauf warteten, entdeckt zu werden. Beim ersten Bissen in die knusprige Pizza und dem ersten Löffel des cremigen Eises, erkannten wir, dass Italien kulinarisch noch viel mehr zu bieten hat, als wir je erwartet hätten.

    Innerhalb nur eines Tages war für uns klar: Wir bleiben. Marina di Venezia hatte uns in seinen Bann gezogen und wir waren mehr als bereit, uns von diesem italienischen Paradies verzaubern zu lassen. Ein perfekter Ort, um innezuhalten und die Schönheiten des Lebens zu genießen.

    Bis Bald, Heidi

  • Von Aix-les-Bains zum Glanz von Marina di Venezia: Ein Roadtrip voller Überraschungen

    Von Aix-les-Bains zum Glanz von Marina di Venezia: Ein Roadtrip voller Überraschungen

    Die Faszination des Reisens im Wohnmobil liegt oft in der Flexibilität, der Freiheit und den unerwarteten Wendungen. Unsere Reise bestätigte dies erneut, als wir uns aufgrund des Wetters entschieden, unsere Route in Richtung Italien zu ändern. Doch bevor wir die Grenze überschritten, zog uns die malerische Schönheit von Aix-les-Bains in ihren Bann.

    Aix-les-Bains, ein wahrer Juwel in der französischen Landschaft, bot uns einen perfekten letzten Stopp in Frankreich. Eingebettet zwischen grünen Hügeln und dem glitzernden Wasser des Sees, verbrachten wir dort einen ruhigen Abend, während die Sonne langsam hinter den Bergen verschwand. Es war ein Bild für die Götter. Am zehnten Tag unserer Reise machten wir uns auf den Weg nach Italien, mit Mailand als kurzes Zwischenziel. Die belebten Straßen und das modische Flair der Stadt bildeten einen lebhaften Kontrast zu der ruhigen Seeatmosphäre, die wir gerade verlassen hatten.

    Der Comer See stand als nächster Stopp auf unserer Liste, ein Ort, der oft als einer der schönsten Seen Europas bezeichnet wird. Doch das Reisen hat oft seine eigenen Pläne. Die Campingplätze dort waren voll, was uns letztendlich nach Monza führte. Im charmanten Örtchen Merate, in der Nähe von Monza, fanden wir einen gemütlichen Stellplatz für die Nacht.

    Endlich, am elften Tag unserer Abenteuerreise, erreichten wir unser großes Ziel: den 5-Sterne-Campingplatz Marina di Venezia. Ein Ort, von dem wir bisher nur aus dem Fernsehen geträumt hatten. Von Camping-Sendungen inspiriert, konnten wir es kaum erwarten zu sehen, was dieses bekannte Reiseziel in petto hatte.

    Manchmal sind es gerade die unerwarteten Umwege, die die Reise bereichern. Sie bringen uns an Orte, die wir nie geplant hatten, und bieten uns Erlebnisse, die wir nie erwartet hätten. Unsere Vorfreude auf Marina di Venezia ist groß, und wir sind gespannt, welche neuen Geschichten dort auf uns warten!

    Bis Bald. Benny

  • Der Countdown zum großen Abenteuer: Workation in Aachen

    Der Countdown zum großen Abenteuer: Workation in Aachen

    Die Sommerhitze strahlt durch die Fenster unseres Wohnmobils, während wir uns auf den letzten Arbeitstagen vor unserem großen Abenteuer befinden. Ein 6-wöchiger Roadtrip steht bevor, der uns durch vier europäische Länder führen wird: Belgien, Frankreich, Spanien und Portugal. Aber bevor wir die Südspitze Europas erreichen, nutzen wir die Gelegenheit für eine Workation in der deutschen Stadt Aachen.

    Workation in Aachen: Die perfekte Kombination aus Arbeit und Erholung

    Unsere Workation verbringen wir im Wohnmobilhafen Bad Aachen, einem modernen Stellplatz, der den perfekten Ausgleich zwischen Arbeit und Erholung bietet. Der Ort hat alle Annehmlichkeiten, die Digital Nomads wie wir benötigen: zuverlässiges WiFi, eine ruhige Umgebung, Top Sanitäranlagen, Brötchenservice am Platz und natürlich die Nähe zur Stadt, um kulturelle Aktivitäten zu genießen oder den ein oder anderen geschäftlichen Termin wahrzunehmen.

    Am vergangenen Sonntag verbrachten wir zufällig einen Tag am Stellplatz an der Burg Wilhelmstein, da der Wohnmobilhafen in Aachen schon ausgebucht war. Die Atmosphäre war einfach wunderbar, und es bot sich eine großartige Gelegenheit, die Seele baumeln zu lassen, bevor die intensive Reise beginnt.

    CARAVAN SALON 2023: Ein Muss für Wohnmobilenthusiasten

    Als Vorbereitung für unsere große Reise planen wir, dem CARAVAN SALON 2023 in Düsseldorf einen Besuch abzustatten. Diese Messe ist ein Paradies für alle Wohnmobil- und Caravaning-Enthusiasten. Von den neuesten Modellen bis hin zu innovativer Technologie und Zubehör – der CARAVAN SALON bietet eine breite Palette an Inspirationen, die unsere Reise noch komfortabler und aufregender machen könnten.

    Fazit

    Die letzten Tage vor einer großen Reise können stressig sein, aber sie bieten auch die Möglichkeit, sich optimal vorzubereiten und noch einmal tief durchzuatmen. Unsere Zeit in Aachen ermöglicht es uns, Arbeit und Entspannung zu kombinieren, während der bevorstehende Besuch des CARAVAN SALON 2023 sicherlich viele interessante Impulse für unser Abenteuer bieten wird.

    Bleibt dran, wenn wir in den kommenden Wochen unsere Reise durch Belgien, Frankreich, Spanien und bis an die südlichste Spitze Portugals dokumentieren. Das Abenteuer beginnt jetzt!

    Bis Bald, Benny!

  • Checkliste Campingurlaub

    Checkliste Campingurlaub

    Ein Campingurlaub mit dem Wohnmobil verspricht Abenteuer, Freiheit und unvergessliche Erlebnisse in der Natur. Damit du deine Reise in vollen Zügen genießen kannst, ist eine gute Vorbereitung entscheidend. In diesem Beitrag geben wir dir eine hilfreiche Checkliste mit allem, was du für deinen Wohnmobilurlaub mitnehmen solltest.

    Wohnmobil-Ausstattung und Zubehör:

    • Fahrzeugpapiere: Führerschein, Fahrzeugpapiere, Versicherungsnachweis und gegebenenfalls Mautvignette.
    • Navigationssystem: Ein zuverlässiges Navigationsgerät oder eine Navigations-App auf dem Smartphone.
    • Campingtisch und -stühle: Für gemütliche Mahlzeiten und Entspannung im Freien.
    • Campinggeschirr und -besteck: Teller, Tassen, Gläser, Besteck und Kochutensilien für die Zubereitung von Mahlzeiten im Wohnmobil.
    • Kochplatte oder Campingkocher: Um auch außerhalb des Wohnmobils kochen zu können.
    • Kühlschrank oder Kühlbox: Zur Aufbewahrung von Lebensmitteln und Getränken.
    • Gasflaschen: Prüfe den Füllstand der Gasflaschen und nimm gegebenenfalls Ersatz mit.
    • Stromkabel und Adapter: Für den Anschluss an Stromversorgungen auf Campingplätzen.
    • Wasserschlauch: Für die Wasserversorgung am Campingplatz.
    • Sonnenschutz und Vorzelte: Um Schatten zu spenden und den Wohnraum zu erweitern.
    • Schlafsäcke, Kissen und Bettwäsche: Für erholsame Nächte im Wohnmobil.
    • Taschenlampe oder Stirnlampe: Für nächtliche Ausflüge oder bei Stromausfällen.
    • Campingtoilette und Chemikalien: Für den Fall, dass es keine sanitären Anlagen auf dem Campingplatz gibt.
    • Erste-Hilfe-Set: Für kleinere Verletzungen und Notfälle.
    • Werkzeugset: Grundlegende Werkzeuge für kleinere Reparaturen am Wohnmobil.
    • Feuerlöscher: Zur Sicherheit im Notfall.

    Persönliche Gegenstände:

    • Kleidung: Denke an wetterfeste Kleidung, bequeme Schuhe und Badebekleidung.
    • Hygieneartikel: Zahnbürste, Zahnpasta, Duschgel, Shampoo, etc.
    • Handtücher und Geschirrtücher: Für die Körperpflege und den Abwasch.
    • Sonnencreme und Insektenschutz: Um dich vor Sonnenbrand und lästigen Insekten zu schützen.
    • Medikamente: Falls du regelmäßig Medikamente einnehmen musst, vergiss sie nicht einzupacken.

    Unterhaltung und Nützliches:

    • Bücher, Spiele oder Zeitschriften: Für gemütliche Stunden im Wohnmobil oder draußen.
    • Kamera: Um die schönsten Momente der Reise festzuhalten.
    • Notizbuch und Stifte: Zum Aufschreiben von Erlebnissen oder wichtigen Informationen.
    • Smartphone und Ladegerät: Für die Kommunikation und zur Orientierung.

    Natürlich kann die Liste je nach Reiseziel und persönlichen Bedürfnissen variieren. Denke daran, vor der Abfahrt einen gründlichen Check des Wohnmobils durchzuführen und sicherzustellen, dass alles funktioniert und in gutem Zustand ist. Mit dieser Checkliste bist du bestens vorbereitet für deinen Campingurlaub mit dem Wohnmobil.

    Wir wünschen dir eine unvergessliche Zeit voller Freiheit und Abenteuer auf deiner Reise!

  • Zwischen Atlantikküste und Mittelmeer

    Zwischen Atlantikküste und Mittelmeer

    In weniger als einem Monat geht es für uns auf eine sechswöchige Reise – das einzige Problem? Wir wissen noch nicht genau, wohin es gehen soll! Es gibt so viele Orte zu sehen, so viele Kulturen zu entdecken und so viele Abenteuer zu erleben. Doch genau diese Unbestimmtheit macht die Planung unserer Reise so aufregend.

    Eine Option, die uns besonders reizt, ist eine Tour mit dem Camper entlang der Atlantikküste, von Hamburg bis nach Portugal. Stellt euch das mal vor: Unsere Reise würde in der wunderschönen Hansestadt Hamburg beginnen, von wo aus wir uns südwärts bewegen, vorbei an versteckten Schätzen in Frankreich, bis hinunter in das sonnenverwöhnte Portugal.

    Wir würden durch malerische Städte wie Bordeaux, Biarritz und San Sebastián fahren, uns an den endlosen Stränden der Atlantikküste entspannen und die weltberühmte Küche der Region probieren. Mit dem Camper hätten wir die Freiheit, unseren eigenen Zeitplan zu gestalten und an Orten zu verweilen, die uns besonders gefallen.

    Auf der anderen Seite lockt auch das Mittelmeer mit seinen kristallklaren Gewässern und warmen Temperaturen. Wir könnten eine ein- oder zweiwöchige Kreuzfahrt machen, auf der wir malerische Küstenstädte besuchen, köstliche mediterrane Küche genießen und in der reichhaltigen Geschichte und Kultur dieser Region schwelgen könnten. Der Gedanke, morgens aufzustehen und jeden Tag einen neuen Hafen zu sehen, ist einfach verführerisch!

    Von den luxuriösen Kabinen über das umfangreiche Unterhaltungsangebot bis hin zum atemberaubenden Blick auf das Meer – eine Kreuzfahrt bietet eine völlig andere Perspektive und Erfahrung.

    Jetzt kommt der wirklich spannende Teil. Was wäre, wenn wir diese beiden unvergesslichen Erlebnisse kombinieren würden? Ein Roadtrip mit dem Camper, gefolgt von einer Kreuzfahrt! Das ist keine gewöhnliche Reisekombination, aber genau das macht es so aufregend. Wir würden die Freiheit und Flexibilität des Campings mit dem Luxus und Komfort einer Kreuzfahrt verbinden – und dabei den Stress und die Umstände von zusätzlichen Flügen vermeiden.

    Wir, Heidi und ich, sind noch mitten in der Ideensammlung und den Vorbereitungen für dieses außergewöhnliche Abenteuer. Aber wir wollten diese Gedanken und Möglichkeiten schon jetzt mit Euch teilen. Wir freuen uns auf diese besondere Reise, bei der wir die Kontrolle abgeben und das Unbekannte willkommen heißen.

    Und wir würden uns freuen, wenn Ihr, liebe Leserinnen und Leser, uns auf dieser Reise begleitet und mit uns Eure Gedanken und Ideen teilt. Habt Ihr Vorschläge oder Empfehlungen für unsere Route? Kennt Ihr ein verstecktes Juwel entlang der Atlantikküste, das wir unbedingt besuchen sollten? Oder habt Ihr einen Kreuzfahrtanbieter, den Ihr besonders empfehlen könnt? Eure Meinungen und Ratschläge sind immer willkommen.

    Wie das alte Sprichwort sagt, ist es nicht das Ziel, sondern die Reise, die zählt. Und diese Reise, diese Mischung aus Camping und Kreuzfahrt, wird definitiv eine für die Bücher sein! Und natürlich werden wir Euch auf unserem Blog regelmäßig mit ausführlichen Berichten auf dem Laufenden halten.

    Wir freuen uns auf Eure Rückmeldungen und auf ein außergewöhnliches Abenteuer, das vor uns liegt!

  • Luftzusatzfederung im Fiat Ducato Wohnmobil

    Luftzusatzfederung im Fiat Ducato Wohnmobil

    Vor vier Jahren habe ich hinten eine Luftzusatzfederung im Fiat Ducato Wohnmobil eingebaut. Seitdem frage ich mich, wie ich jemals ohne sie ausgekommen bin!

    Wenn du dich fragst, ob Luftzusatzfederung etwas für dich ist, dann lies weiter, um zu erfahren, warum diese Technologie ein absolutes Muss für jeden Wohnmobilbesitzer ist.

    Was ist Luftzusatzfederung?

    Luftzusatzfederung ist ein System, das die herkömmliche Federung deines Wohnmobils durch Luftkissen ersetzt oder ergänzt. Es bietet eine sanftere Fahrt, indem es Stöße und Unebenheiten absorbiert und das Fahrzeugniveau beibehält, selbst wenn du schwer beladen bist.

    Warum ich begeistert bin

    1. Komfort: Die Luftfedern haben das Fahren in meinem Wohnmobil drastisch komfortabler gemacht. Die Fahrt ist weicher, und die Erschütterungen von holprigen Straßen werden absorbiert. Lange Reisen fühlen sich weniger ermüdend an.
    2. Anpassungsfähigkeit: Mit Luftfedern kann ich das Fahrzeugniveau einfach anpassen (bis zu 10 cm), je nachdem, ob ich beladen bin oder nicht. Es ermöglicht eine gleichmäßige Gewichtsverteilung, was besonders auf unebenen Straßen hilfreich ist. Und das beste: Ich brauche meine Auffahrkeile nicht mehr, da ich unebenheiten mit der Luftfederung ausgleichen kann.
    3. Wartung: In den vier Jahren, in denen ich sie genutzt habe, erwiesen sich die Luftfedern als wartungsarm und zuverlässig. Sie waren die Investition absolut wert.
    4. Fahrzeugwert: Die Investition in Luftfedern erhöht nicht nur den Komfort, sondern kann auch den Wiederverkaufswert deines Wohnmobils steigern. Potenzielle Käufer schätzen oft solche Upgrades.
    5. Auflastung: Durch die Luftfederung konnte ich mit den mitgeleiferten Gutachten mein Fahrzeig von 3.300 kg zulassigem Gesamtgewicht, auf nun 3.500 kg auflasten.

    Wie du sie installieren kannst

    Die Installation von Luftzusatzfedern kann entweder von Fachleuten durchgeführt werden oder, wenn du handwerklich begabt bist, als DIY-Projekt. In meinem Fall habe ich die Installation selbst vorgenommen. Es gibt verschiedene Kits auf dem Markt, die je nach Fahrzeugtyp und Komponenten variieren. Bei den meisten Kits werden 6″ oder 8″ Luftbalge von Goldschmitt verbaut. Unterscheide gibts dann meist bei den verwendeten Bedienpanels und Kompressoren.

    Ich habe mich für eine einfache 2-Kreis Anlage entscheiden mit analogen Manometern und manueller betätigung. Bedeutet: Wenn Luft rein soll, schalte ich kurz denn Kompressor an und pumpe Luft in das System. Dannach kann ich durch Luft ablassen und über die beiden Ventile den Druck individuell für jede Seite einstellen. Als Backup habe ich mir in das System einen Anschluss mit ventil zum befüllen gebaut, falls der Kompressor mal den Geist aufgeben sollte. Kompressor habe ich unter dem Fahrersitz platziert.

    Fazit

    Luftzusatzfederung hat meine Art zu reisen verändert. Das Fahren ist angenehmer, und ich habe mehr Kontrolle über mein Fahrzeug, egal unter welchen Bedingungen ich fahre. Wenn du ein Wohnmobil besitzt und überlegst, wie du deine Fahrerfahrung verbessern kannst, ziehe Luftfedern in Betracht. Es ist ein Game-Changer, und ich kann es nur wärmstens empfehlen.

  • Günstig Mobiles WLAN im Camper

    Günstig Mobiles WLAN im Camper

    Kostengünstiges mobiles Internet im Wohnmobil für unter 300 € – geht das? Ein ganz klares JA!

    Ich habe vieles ausprobiert und recherchiert, da wir einige Anforderungen hatten an ein funktionierendes, zuverlässiges Internet wenn wir unterwegs sind. Wir schauen gern mal unsere Serien auf den bekannten Streamingportalen, vor allem dann wenn man auch mal keinen SAT-Empfang hat. Aber auch Live-TV sollte funktionieren, da wir in unserem Kastenwagen, hinten im Schlafbereich, oft ein Tablet nutzen zum TV Schauen. Inzwischen Funktioniert alles so gut, dass wir jetzt auch den TV ausgewechselt haben und einen Smart-TV mit WLAN verbaut haben (dazu in einem weiteren Beitrag mehr).

    Da wir in unseren beiden IT-Jobs die Möglichkeit haben (und auch gern nutzen), von jedem Ort mobil zu arbeiten, brauchen wir ein funktionierendes Mobiles Internet, welches uns ermöglicht auch Zeitgleich mehrere Videokonferenzen durchzuführen. Das Ganze sollte jetzt aber auch nicht den Geldbeutel sprengen und die fertigen Lösungen für Campingfahrzeuge, welche alle irgendwie um die 1000 € liegen haben mir nicht wirklich gefallen.

    Unsere Anforderungen:
    • Zuverlässiges Streaming als Alternative zum SAT-TV
    • Stabiles Internet für Mobile Homeoffice (Videotelefonie, Teams, Zoom etc.)
    • 12V Stromversorgung
    • Mind. LTE (4G) oder besser 5G fähig
    • Dachantenne
    • Datentarif im Handyvertrag inkludiert
    • Datentarif EU weit (inkl. Roaming)

    Die erste Idee, welche mir in den Kopf kam, war meinen Gigacube (Hotspot Lösung von Vodafone) zu nutzen. Das war dann aber doch etwas zu einfach gedacht. Ich hatte den Gicacube schon öfter beruflich genutzt, innerhalb von Deutschland. Leider stellte ich dann heraus, dass der dazu angebotene Vertrag nur in Deutschland gültig ist und kein EU-Roaming hat. Kurzer Check und Selbstversuch zeigte dann, dass der Gicacube jede beliebige SIM Karte akzeptiert. Also eine weitere Daten-SIM zu meinem Handyvertrag bestellt und eingerichtet. So Wird mein Datenvolumen vom Handyvertrag einfach mit dem Hotspot geteilt und ein EU-Roaming ist problemlos möglich.

    aktuell verwendete Komponenten:

    Ihr seht also, es ist durchaus möglich, ein Mobiles Internet kostengünstig im Camper einzubauen. Wer mit 4G LTE zurecht kommt, kann den günstigen Router nehmen den es bereits für ca. 120 € gibt. Die beiden vorgestellten Router haben ein Netzteil welches von 230V auf 12V transformiert. Daher war es ohne großen Aufwand möglich, diese direkt an das 12V Bordnetz anzuschließen. Ein Schalter um den Router Ein- und Ausschalten zu können ist hilfreich. 

    Was manchmal etwas „nervig“ ist, ist die Ersteinrichtung der SIM Karte mit allen Einstellungen im Router. Dies ist je nach Hersteller / Anbieter unterschiedlich.

    Wir nutzen jetzt seit über 3 Jahren diese Technik und haben bisher keine schlechten Erfahrungen damit gemacht.

    Benny

  • Willkommen bei Travelscout – Cruise & Camping

    Willkommen bei Travelscout – Cruise & Camping

    Einige werden sich jetzt fragen, warum Cruise & Camping? Wir sind seit vielen Jahren Camper und viel unterwegs. Vor einigen Jahren haben wir unseren Wohnwagen gegen ein neues Wohnmobil eingetauscht, um noch flexibler unterwegs sein zu können. Unser „Knödel“ wie wir den Kastenwagen getauft haben, steht immer fertig gepackt für einen spontanen Kurztrip bereit und begleitet uns auch im Alltag. Wir haben in den letzten Jahren viele Erfahrungen gesammelt, viel Zeit und Geld für Nachrüstungen und Umbauten investiert. Alle diese Erfahrungen un Tipps möchten wir mit euch teilen.


    Fast gleichzeitig mit dem Kauf des neuen Wohnmobils, haben wir unsere erste Kreuzfahrt gemacht. Es dauerte nicht lange und wir haben uns gefragt, was wollen wir eigentlich zukünftig? Pauschalurlaub auf einem Kreuzfahrtschiff? Oder Wohnmobilurlaub auf dem Campingplatz? Oder geht auch irgendwie beides? Inzwischen haben wir in der kurzen Zeit 6 Kreuzfahrten gemacht mit 3 verschiedenen Reedereien (TUI Cruises, AIDA, MSC). Alle haben ihre Besonderheiten, Vor- und Nachteile über die wir auch gerne berichten und unsere Erfahrungen mit euch teilen. In Zukunft sind auch Expeditionskreuzfahrten geplant, auf die wir uns schon jetzt sehr freuen.


    Natürlich sollen auch unsere tollen Reiseerlebnisse und Eindrücke auf unseren Touren hier im Blog nicht fehlen. Wir haben viele, wunderschöne Orte kennengelernt. In den Letzten 3 Jahren, haben wir es geschafft über 10 verschiedene Länder zu bereisen. Es kann sehr spannend sein, die Länder sowohl von Land, als auch vom Wasser aus zu entdecken. Mit einem Schiff durch Norwegische Fjorde zu fahren und zu geniessen, ist doch noch etwas anderes, als selber am Steuer des Wohnmobils zu sitzen und durch die engen Straßen zu lenken. Oder eben auch Reisen zu z.B. den Kanarischen Inseln oder Karibik, gestalten sich mit dem eigenen Wohnmobil etwas schwierig.

    Freut euch auf viele tolle Berichte, Eindrücke, Tipps und Tricks rund um das Reisen zu Wasser und auf dem Land. Auch wenn der Blog erst jetzt im Dezember 2022 gestartet wurde, werden wir euch natürlich die letzten Jahre nicht vorenthalten und nachträglich die Berichte veröffentlichen.

    Euer Benny
    Januar 2021